Category : Umzugswagen

Der erste große Schritt

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Die erste gemeinsame Wohnung von Lisa und Simon. Allein schon die Entscheidung zusammenziehen zu wollen war eine große Überwindung für sie beide. Denn wie man sich denken kann, sind die beiden Künstler sehr eigen und speziell. Teilweise verschiedene Schlafrhythmen und wenig bis gar kein Ordnungsdrang sorgen für vorprogrammierten Ärger.

Die Story mit dem Umzugswagen

Das Chaos ging schon beim Umzug los. Eigentlich war es für ein Wochenende terminiert. Doch Lisa hatte keine Zeit und musste arbeiten. Simon, das Organisationstalent, hatte wie immer kein Plan B auf Lager. Ein Sprayer Freund kam, um ihn zu helfen. Doch da beide eher schmächtiger Natur sind, dauert der Umzug den ganzen Tag. Zuerst ging es in Simons Wohnung los. So wie man eingezogen ist, so muss man auch die Wohnung verlassen. Das steht in den meisten Mietverträgen drin. Natürlich hat Simon es nicht so genau genommen und hat einige der Wände als seine Kunstwerke angesehen und sie somit auch entsprechend "bearbeitet". Zu dem Umzug mussten also noch Malerarbeiten getätigt werden, die Simon nicht bedacht hatte. Mit Ach und Krach hatte er es geschafft eine Malerfirma damit zu beauftragen, die zufällig die nötigen Ressourcen hatte an dem Tag für ihn die Malertätigkeiten zu übernehmen. So kam es dazu, dass während die Möbel aus Simons Wohnung in die erste gemeinsame Wohnung getragen wurden, mit einigen unvermeidbaren weißen Flecken beschmiert waren. Weil Simon so tut, als ob er den völligen Durchblick hat, hatte er mit einem Tag für den Umzug gerechnet. Unverhofft kommt oft, so kam es dazu, dass der zweite komplette Tag auch noch genutzt werden musste, um Lisas Gegenstände in die gemeinsame Wohnung zu tragen. Freitag früh um 11:00 Uhr angefangen gaben sie den gemieteten Umzugswagen erst am Sonntag mit 24 Stunden Verspätung ab. In den Augen von Simon sind Regeln und Gesetze eher Lappalien, an die man sich nicht immer zwingend halten muss.

Was sind Umzugskartons?

Simon wusste nicht, dass man für einige wenige Euros Umzugskartons bei dem Baumarkt um die Ecke kaufen konnte. So hat er fast alles in blaue Müllsäcke ins Auto verstaut. Zum Glück hatte die Malerfirma noch ein paar Kartons und konnte ihm ein wenig unter die Arme greifen. Anstatt sich bei solchen Vorhaben die nötige Vorlaufzeit zu gönnen, und auch ordentlich zu planen, denkt sich Simon dass er es immer wieder schafft seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. No risk no fun - im wahrsten Sinne des Wortes. Als Sonntag Lisa von der Arbeit zurückkommt sieht sie die erste Überraschung. Einige ihrer Möbel sind an den Ecken abgerundet und zersplittert. Vor allem ihre Lieblingskommode, die sie erst vor zwei Monaten gekauft hatte. Die Ecken sind teilweise gerissen, so das es aussieht, als ob dieses Möbelstück jahrelang im Einsatz gewesen wäre. Simon hat es nicht für nötig befunden die kleineren Gegenstände und Habseligkeiten aus dem blauen Säcken auszupacken. So kam es, dass die Wohnung aussah, als ob die Stadt dort eine neue Sperrmüllanlage installiert hätte. Die ersten Wochen in der gemeinsamen Wohnung war eine Findungsphase. Teilweise noch zerstreut und unaufgeräumt ging es tagtäglich zu. Normal denkt man sich, wenn jeder für sich wohnt ist es kein Problem Überblick über den Chaos zu haben, doch wenn zwei Künstler aufeinandertreffen kann es manchmal zu Reibereien kommen. Da hilft es der Beziehung echt, dass Simon als Hobby schon immer gern Cabrio gefahren ist. Ein Cabrio zu mieten kostet heutzutage nicht mehr viel Geld. Entweder bei einem Autovermieter oder mittlerweile auch bei ausgewählten Carsharing Betreibern. Bei diesem Trips nimmt er gerne Lisa mit sich und die zwei verbringen meist schöne Wochenenden in verschiedenen Städten.

Das große Ganze

Das wichtigste ist trotzdem nicht zu kurz gekommen. Denn die Beziehung soll auf eine nächste Ebene gebracht werden, und der Umzug ein richtiger Schritt in diese Richtung. Vor allem sind sie jetzt glücklich, zusammen. Auch wenn beide einen eigenen Charakter haben, ist es unverkennbar, dass die beiden sich näher gekommen sind. Denn eine Wohnung zusammen zu haben heißt auch, daran zu arbeiten und somit ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Dies stellt die Weichen für eine eventuelle gemeinsame Zukunft. Es ist aber auch ein Test, um zu sehen ob man länger zusammenbleiben kann ohne sich dabei auf die Nerven zu gehen. [...]